
Autor: chodaboy
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Sevilla PaläSte Und Monumente, Spanien
Die Giralda
Die Errichtung der Kathedrale von Sevilla erfolgte genau an demselben Ort, an dem sich zuvor die bedeutendste Moschee der Stadt erhob. Von dem maurischen Gebäude blieb nur das antike almohadische Minarett aus dem 12. Jahrhundert erhalten, das noch heute mit seiner Höhe von fast 100 Metern Sevilla dominiert und denjenigen, die seine 34 Rampen überwinden, ein atemberaubendes Panorama bietet. Dem originalen arabischen Bau wurde im 16. Jahrhundert der wundervolle Glockenturmaufsatz und die sich wie eine Wetterfahne drehende Statue hinzugefügt, die dem Minarett seinen Namen verleiht.
Öffnungszeiten
Von Montag bis Samstag: 11.00-17.00
Sonntag und an Feiertagen: 14.30-18.00
Vom 1. bis 31. August
Von Montag bis Samstag: 09.30-15.30
Sonntag und an Feiertagen: 14.30-18.00
Eintrittspreis 7 € (inklusive Eintritt zur Kathedrale)
Königliche Festungen (Reales Alcazares)
Diese Festungen befinden sie rund um die Plaza del Trunfo und sind zweifellos einen Besuch wert. Sie stellen brillante Zeugnisse der Umgestaltung dar, die während der Reconquista an der antiken, von den Arabern errichteten Festung vorgenommen wurde. Ihre einzigartige Erscheinung weist unterschiedliche Stilrichtungen auf, die die weitläufigen Säle, die Innenhöfe und Gärten bereichern. Faszinierende Beispiele der so genannten Mudejar-Kunst sind der Salón de Embajadores, oder Saal der Botschafter - der von einer wundervollen goldenen Kuppel aus dem 15. Jahrhundert überdacht ist -, der Patio de las Doncellas und der angrenzende Salòn del Techo. Bemerkenswert ist zudem der Palast von Karl V., der anlässlich der Hochzeit zwischen dem Herrscher und der portugiesischen Prinzessin Isabella errichtet wurde und heute mit goldenen Wandteppichen ausgestattet ist, die die Unternehmungen von Karl in dem fernen Tunesien erzählen. Gleich außerhalb des Palastes führt ein kurzer Weg in die Gärten des Alcázares, die als wahrhafte Meisterwerke im arabischen Stil gelten und durch die ungewohnte Kombination mit Elementen im Renaissancestil jeden Besucher bezaubern. Es erwarten Sie Höhlen, Schwimmbäder und fantastische Wasserspiele!
Öffnungszeiten
Vom 1. Oktober bis 31. März
Von Dienstag bis Samstag: 9.30-17.00
Sonntag und an Feiertagen: 9.30-13.30
Montags geschlossen
Vom 1. April bis 30. September
Von Dienstag bis Samstag: 9.30-19.00
Sonntag und an Feiertagen: 9.30-17.00
Montags geschlossen
Eintrittspreis 7 €
Haus des Pilatus
Ein Innenhof, der von 24 Arkaden und zahlreichen Büsten der Caesare, römischen Statuen und Wänden im Mudejar-Stil gesäumt wird. Das Casa de Pilatos beherbergt zudem wundervolle Freskomalereien und weitläufige Säle, wie den Salón de los frescos, oder Glassaal. Von bemerkenswertem Reiz sind auch die Gärten. Ein Meisterwerk aus der Renaissance, das sich der einzigartigen Geschichte des Marquis von Tarifa Don Fadrique rühmt. Dieser, nachdem er entdeckt hatte, dass die Entfernung zwischen seinem Haus und der Kirche mit der übereinstimmte, die der Leidensweg von Jesus bis zu Pontius Pilatus aufwies, beabsichtigte entlang dieser Strecke die 14 Stationen des Kreuzweges anzuordnen. Dienstags freier Eintritt für EU-Bürger.
Torre dell’Oro (Goldturm)
Dieser Turm, der eine der symbolischen Abbildungen von Sevilla darstellt, wurde im 13. Jahrhundert von den Almohaden errichtet und einst mit den goldenen Azulejos (Kacheln) verkleidet, die in der Sonne glänzten und ihm somit seinen Namen verliehen. Der als Verteidigungsturm entworfene Bau diente als Gefängnis und zeichnete später den Hafen von Sevilla. Heute befindet sich hier eine Anlegestelle für die Kreuzfahrten auf dem Guadalquivir. Im Innern beherbergt der Turm ein kleines Schifffahrtsmuseum, das sich dem spanischen Reich von Übersee widmet.
Öffnungszeiten
Von Dienstag bis Freitag: 10.00-14.00
Samstag und Sonntag: 11.00-14.00
Montags und im August geschlossen.
Plaza de España
Nahe des Parks Maria Luisa erstreckt sich auf einer Fläche von über 200 Metern Durchmesser ein wahrhaft spektakulärer Platz, der von einem mit kleinen Booten befahrbaren künstlichen Kanal durchquert und mit dekorierten Brücken versehen ist. Rund um den Platz herum, an den Wänden des faszinierenden Patio, befinden sich zahlreiche Azulejos (Keramikkacheln), die die spanischen Provinzen und ihre Wappen darstellen. Dieser beeindruckende Ort inspirierte den Regisseur von Krieg der Sterne, George Lucas, der hier eine der erfolgreichen Episoden dieser Serie spielen ließ.
Plaza de America
Der Platz kennzeichnet sich durch drei Pavillons im Gotik-, Mudejar- und Renaissance-Stil, die von Anibal González zwischen 1913 und 1916 realisiert wurden. Die Bauwerke beherbergen das Archäologische Museum und das Museum für Volkstümliche Kunst und Bräuche und erheben sich inmitten von künstlich angelegten Seen und Teichen. Diese sind von einer üppigen Pflanzenwelt, Orangenhainen, Palmen und Magnolien umgeben, die den so wundervollen Park Maria Luisa charakterisieren.
Autor:Nozio
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