
Autor: puffin11uk
-
- ÜBERNACHTEN
- Unterkünfte
- Angebote
- Bewertungen
- Plan der Hotels
- Ausprobieren
- Gastronomie
- Routen
Verona Orte Und Charme, Italien
IN EINER SCHLEIFE DES FLUSSES ETSCH
Das Zentrum der Stadt Verona liegt in einer Schleife des Flusses Etsch und wird im Süden von Basteien verteidigt und durch die mächtige Scaliger-Brücke geschützt. Die Stadtmitte kann bequem zu Fuß erreicht werden. Corso Porta Nuova ist der natürliche Zugang zur Piazza Brà, auf die man durch die Tore der Brà (1480) gelangt. Die Piazza selbst wird von der römischen Arena (1. Jh. n.Chr.) und den Palazzi Gran Guardia (heute Ausstellungsort) und Gran Guardia Nuova (heute Sitz der Gemeindeverwaltung) beherrscht. Auch befindet sich hier das Museo Lapidario Maffeiano, ein Museum für antike Steinkunst mit archäologischen Fundstücken und Aschenkrügen von unschätzbarem Wert.
An der Piazza Brà stehen dem Besucher zwei Wegrichtungen zur Wahl:
* Entweder er begibt sich in die Via Roma und geht in Richtung des mittelalterlichen Castelvecchio und des Gavi-Bogens, um darauf die romanische Basilika von San Zeno aufzusuchen
* Oder er lässt die Arena hinter sich und geht in Richtung der Piazza delle Erbe und der Piazza dei Signori, wobei er unterwegs am Haus der Julia vorbeikommt.
Das Castelvecchio wurde von den Scaligern zum Schutz der Stadt errichtet. Um die Burg zu erreichen, lässt man die Piazza Brà und den Palazzo della Gran Guardia links zurück und schlägt die Via Roma ein. Im Castelvecchio ist heute das städtische Museum untergebracht. Der auf der rechten Seite in der Nähe des Castelvecchio liegende Gavi-Bogen ist ein typischer Triumphbogen, der von den Römern zu Ehren der wichtigsten Veroneser Familie Gens Gavia aufgestellt wurde. Von hier gelangt man über die Flusspromenade Regaste San Zeno bis zur romanischen Basilika San Zeno, die dem Schutzpatron geweiht ist.
Die elegante Flaniermeile Liston entlang spazierend, lässt man die Arena hinter sich zurück. Die Via Leoncino führt zu der Kirche San Fermo Maggiore. Es handelt sich hier um zwei übereinandergebaute Kirchenschiffe, bei denen sich verschiedene Stilrichtungen vermengen, während das Kircheninnere mit zahlreichen Meisterwerken, darunter auch das berühmte Fresko mit der Darstellung der Verkündigung von Pisanello geschmückt ist. Durch die Porta dei Leoni gelangt man nun an die Via Cappello, wo man das Haus der Julia und die Piazza delle Erbe, das eigentliche Herz der Stadt, antrifft. Zahlreiche Monumente machen diesen Platz extrem sehenswert. Die Loggia del Consiglio ist das Symbol der Veroneser Renaissance. Der im Lauf der Zeit mehrmals umgebaute Palazzo del Comune (Rathaus) liegt direkt neben dem Turm Torre dei Lamberti, den man besteigen kann und von dessen Höhe man eine fantastische Aussicht geniesst. Durch den Costa-Bogen hindurch gelangt man auf die Piazza dei Signori, um dort die berühmten Grabmäler der Scaliger, die Arche Scaligere, zu bewundern.
Folgt man dem Corso Santa Anastasia, gelangt man zur größten Kirche der Stadt Santa Anastasia. Auch hier wird im Kircheninnern in der Cappella Pellegrini, die einer namhaften Veroneser Familie geweiht war, ein großartiges Meisterwerk des Pisanello verwahrt. Die Weihwasserbecken an den beiden ersten Säulen der Kirche werden von seltsamen buckligen Figuren, den berühmten "Gobbi" getragen. Der Via Duomo folgend gelangt man, wie der Name der Straße schon verrät, zum Dom von Verona. Während das Äußere noch romanische Stilelemente aufweist, zeigt sich das Innere der Kirche bereits im spätgotischen Stil und birgt ein kostbares Altarblatt von Tizian mit Mariens Himmelfahrt.
DAS LINKE ETSCHUFER
Überquert man die Windung der Etsch über die antike römische Steinbrücke Ponte Pietra, die ungefähr auf gleicher Höhe des Doms liegt, kann man den Hügel von San Pietro hinaufsteigen, um von dort das herrliche Panorama zu genießen. Hat man die Flusswindung hinter sich, lohnt es sich, an der rechts neben der Brücke liegenden Kirche S.Giorgio in Braida eine Rast zu machen. Diese ursprünglich dem Heiligen Georg geweihte Kirche wurde später im Renaissance-Stil wieder aufgebaut. Das römische Theater (Ende des 1. Jh.n.Chr.) erstreckt sich rechts neben der römischen Steinbrücke und ist mit seinen Kalksteinstufen noch heute ein Beweis für den spektakulären Schönheitssinn der Römer. Der aus dem sechzehnten Jahrhundert stammende Palazzo Giusti verfügt über einen wunderschönen italienischen Garten. (Besuchszeiten: im Winter ab 9:00 Uhr morgens bis zum Sonnenuntergang und im Sommer von 9:00 Uhr morgens bis um 20:00 Uhr abends).
Basilika San Zeno
Die Basilika San Zeno bewahrt in ihrem Innern ein Meisterwerk von Mantegna, das Triptychon von San Zeno (1456-1459)
Die Arena von Verona
Dieser Tempel der Opernmusik wurde bereits ein Jahrhundert nach Christus gebaut.
Die Scaliger-Gräber
Eine der bedeutendsten mittelalterlichen Signorien Italiens, die Familie della Scala, beherrschte Verona für etwas mehr als ein Jahrhundert und verwandelte die Stadt in eine Großmacht. Zurück blieben zahlreiche im gesamten Territorium verteilte Burgen und Schlösser.
Autor:Nozio
Wählen Sie ein Reiseziel aus in Verona
Wählen Sie Ihr Ziel
|




Vigasio









