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Grosseto Grosseto Und Maremma : Von Saturnia Nach Pitigliano, Italien
Diese Tour schlängelt sich durch das interne Gebiet der Maremma, ein Gebiet, das dem Massentourismus noch unbekannt ist, das Sie mit seiner geheimnisvollen Faszination ergreifen wird. Dem Reisenden scheint es so, als würde er in ein verzaubertes Gebiet eintreten, bevölkert von Feen, Zauberern und Räubern, wo die Versuchung stark ist, ohne ein festes Ziel umher zu laufen und sich einfach nur von den Eindrücken der Landschaft führen lassen. Sie werden die großen etruskischen Nekropolen und mittelalterlichen Städte wie Pitigliano, Sovana und Sorano besuchen, es scheint als würden diese aus dem gleichen Felsen kommen, auf dem sie liegen, danach können Sie in das warme Wasser der Thermen von Saturnia eintauchen.
Die Tour kann in 2 Tagen gemacht werden, aber es lohnt sich etwas länger zu bleiben und das Gebiet wandernd, mit dem Mountainbike oder dem Pferd zu erkunden. Sie können aus einer Auswahl von Hotels in Saturnia, Hotels in Pitigliano und Hotels in Sorano wählen, für einen Urlaub im Zeichen der Erholung und des Charmes. Wer eine andere Art der Unterkunft bevorzugt, hat eine große Auswahl an einladenden Bed & Breakfasts und Agriturismen in Maremma zur Verfügung, die in den antiken Dörfern oder auf dem offenen Lande liegen.
Manciano
dieses Dorf liegt in einer Panoramalage von der es möglich ist in jede Richtung über das umliegende Gebiet zu schauen, so dass es sich den Spitznamen "Spion der Maremma" verdient hat. Im Inneren der Mauern windet sich das Dorf in engen Gassen, die dem elipsenförmigen Weg folgen. Auf dem Gipfel des Hügels dominiert das Schloss mit seinem mächtigen Wachturm. In der Nähe befindet sich das Museum der Prähistorie und Frühgeschichte, dass die reiche prä-etruskische Periode dieser Region dokumentiert, von der Altsteinzeit bis zur Bronzezeit mit sehr vielen ausgestellten Funden.
In der Nähe von Manciano, dürfen Sie sich nicht das Dorf Montemerano entgehen lassen: ein authentisches mittelalterliches Schmuckstück, das auf einem Hügel erbaut wurde, der mit Olivenhainen bedeckt ist. Sie werden verzaubert sein von dem Zauber dieses Dorfes, das sich um sein Schloss entwickelt und von Mauern umschlossen ist.
Saturnia
ist eine Stadt mit mysteriöser Herkunft, die laut Legenden von dem Gott Saturn gegründet wurde. Im Mittelalter wurde sie komplett von Siena zerstört, da es als Zentrum von Verschwörern angesehen wurde. Ihre Berühmtheit ist heute verbunden mit den nahe liegenden Thermen von Saturnia dessen schwefelhaltiges Wasser das ganze Jahr 37,5 Grad beträgt. Im Mittelalter entstanden durch diese Quellen beunruhigende Legenden: der Platz war Sitz von Versammlungen von Zauberern und Hexen, Zauberei und Sabbatriten und es wurde erzählt, dass der Teufel von hier aus austreten würde, wenn er aus der Hölle kommt. Es wurde geglaubt, dass das das Wasser verhext war, da es in der Luft einen heftigen Geruch nach Satan verströmte (Schwefel).
Die Thermen sind in zwei Bereiche aufgeteilt: die beeindruckenden Naturbecken mit Wasserfällen, wo der Eintritt frei ist und man immer baden kann; der Thermenkomplex Terme di Saturnia Spa Resort, ist eine Entspannungsoase mit Freiluftthermalbädern, Hydromassagen und Fangotherapien.
Sovana
die antike Hauptstadt der Aldobrandeschi scheint eine Ecke zu sein, die in längst vergangenen Zeiten stehen geblieben ist, reich an Geschichte und künstlerischen Schönheiten, die tiefe und unvergessliche Eindrücke hinterlassen. Sovana war eine der wichtigsten etruskischen Städte und blühte im Mittelalter auf, als es die Heimatstadt der Familie Aldobrandeschi wurde. In dieser Zeit wurde hier Papst Gregorius VII. geboren. Ihr Glanz dauert bis zum 14. Jahrhundert ungefähr, danach gab es einen leichten Abfall, der dazu führte, dass die Stadt im 19. Jahrhundert komplett unbewohnt war. Das Dorf wurde in den letzten Jahrzehnten wiedergeboren, dank der Entdeckung der großen etruskischen Nekropolis und heute ist es das bevorzugte Ziel von Forschern und Touristen.
Ist man einmal durch das Tor der Festung der Aldobrandeschi gegangen, kann man bis zur Piazza del Pretorio weitergehen, auf der sich einige schöne Gebäude befinden, wie die Kirche von Santa Maria, die auf die Spätromanik datiert wird, der Palazzo dell'Archivio mit seiner seltsamen Uhr, und gegenüber von der Kirche, der Palazzo della Loggia und der Palazzo Pretorio. Der letzte beherbergt ein kleines, aber interessantes Museum für Geschichte und Archäologie des Gebietes.
In der direkten Umgebung gibt es die faszinierenden Nekropolen von Sovana. mit vielen Gräbern verschiedener Art. Nicht entgehen lassen sollten Sie sich die Nekropoli von Poggio Felceto, dort befindet sich ein komplex mit spektakulären Gräbern, unter anderem befindet sich hier das Hildebrandgrab, das Meisterwerk von allen etruskischen Gräbern. In Sovana können Sie in den beeindruckenden "Höhlenstraßen" spazieren gehen, imposante Wege, die von den Etruskern in den Tuffstein gegraben wurden, vielleicht waren es Kommunikationswege, vielleicht heilige Wege, die den magischen Riten gewidmet waren. Unter den bekanntesten befindet sich die "Cavone", in der sich Gräber, die sich in Nischen befinden, mit Inschriften befinden.
Pitigliano
Erbaut auf einem Tuffsteinausläufer und versammelt unter dem imposanten Schloss Orsini, erscheint Pitigliano dem Besucher in einem Bild wie aus einer Fable, es hebt sich auf eine felsigen Kamm hervor von wilder Schönheit, umgeben von tiefen Schluchten. Die Häuser sind über die alten Wände aus Tuffstein überhängend gebaut, die die Konstruktion von Verteidigungsmauern überflüssig macht. Charakteristisch sind die etruskischen Grotten und Gräber, die in die hohen Tuffsteinwände gegraben sind, einige von diesen werden heute als Weinkeller genutzt, wo der Wein gelagert wird.
Geht man zu Fuß in die Stadt kommt man sofort zur Orsini Festung, die ihr ursprüngliches Aussehen aus dem 16. Jahrhundert konserviert hat. Im Inneren befindet sich das Museo Diocesano di Arte Sacra (Museum religiöser Kunst), das wir empfehlen zu besuchen, den es ermöglicht einem das prächtige Innere des Palazzo zu besichtigen.
Aber die Magie von Pitigliano spürt man, wenn man auf den alten Straßen spazieren geht und besonders wenn man das berühmte Judenviertel besucht. In Pitigliano, auch "das kleine Jerusalem" genannt, lebten seit dem 16. Jahrhundert eine große und aktive Judengemeinde; heute kann man die Synagoge, den Friedhof, die Bibliothek und den Ofen besichtigen, in dem das ungesäuerte Brot gebacken wurde. Die Synagoge ist aus dem Jahr 1598 und wurde nach der Mitte des 18. Jahrhunderts umgebaut. Die Restrukturierung 1995 hat den alten klassischen Ausdruck wieder entdeckt.
In Pitigliano findet jeden 19. März der Ritus der Torciata di San Giuseppe statt.
Sorano
Das Dorf ist in dunklem Tuffstein gebaut und scheint eins mit dem Felsen, auf dem es liegt zu sein, dominiert von der hohen Festung, die die Zeit aussehen lässt wie ein natürlicher Felsen. Von etruskischem Ursprung, war es im Besitz der Aldobrandeschi und ab 1312 im Besitz der Orsini, die ihm das aktuelle Aussehen verliehen, die Mauern und die mächtige Festung erbauten, und es zu einem der sichersten Verteidigungsausläufer der Grafschaft von Pitigliano machten.
Aber am Schönsten ist es durch die Gassen zu schlendern und die Strukturen der Häuser zu bewundern, bis man zur Orsini Festung kommt, einer mächtigen Militärfestung, die es ermöglicht, wenn man auch durch die unterirdischen Gänge geht, viele Aspekte des Militärlebens in dem Rinascimento zu verstehen. In dem Dorf kann man auch die Kirche von San Nicola und den "Cortilone" besichtigen, einen großen Kornspeicher, der 1554 erbaut wurde.
Ein schöner Ausflug von Sorano führt nach Vitozza, in der Ortschaft S. Quirico, eine der größten Höhlensiedlungen von Mittelitalien, mit mehr als 200 Grotten, die von der Prähistorie bis zum Mittelalter bewohnt waren. Längs der Wege, die um den Platz verlaufen, sieht man in einer unberührten Natur, die Reste von drei Festungen, die Kirche von S. Angelo und einen bemerkenswertes römisches "Kolumbarium".
Bilder: © Agenzia Turismo della Maremma; Comune di Grosseto
Autor:Nozio
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