Geschichte und Kultur Mailand: Reiseführer Mailand: Italien - Nozio 0%


Reiseführer von Mailand, Italien


Autor: E-S





Reiseführer herunterladen Mailand:
PDF zu drucken und binden




Mailand Geschichte Und Kultur, Italien

Der Ursprung dieser Stadt wird auf 400 v.Chr. datiert, als die Gallier in diesem Gebiet der Poebene siedelten und die etruskische Bevölkerung besiegten, die zu der Zeit dem Ende zuging. Im Jahre 222 v.Chr. wurde die Stadt von den Römern erobert und an das Römische Reich angeschlossenen und sie bekam den Namen Mediolanum. Nach einigen Rebellionsversuchen wurde sie endgültig eine Colonia Latina (89 v.Chr.) und Hauptstadt der Region (15 n.Chr.). Mit der Zeit, auch dank ihrer strategischen Lage, bekam Mediolanum den Titel "Roma secunda" (zweites Rom). Ab 313 n.Chr., das Jahr, in dem der Kaiser Konstant das Mailänder Toleranzedikt erließ, in dem er den Christen Glaubensfreiheit zusicherte, wurden viele Basiliken gebaut und der erste Bischof ernannt: Ambrosius, der so einflussreich war, das die Kirche zur "Chiesa Ambrosiana" wurde.

Nach dem Niedergang des Römischen Reiches fiel Mailand in die Gewalt der Barbaren, bis sie von den Langobarden (569 n.Chr.) erobert wurde. Am Ende von 700 schafften die Bischöfe es ihren Einfluss sehr zu vergrößern und eine Bündnis mit den Herrschern zu schließen: Otto von Sachsen, der in der Basilika von Sant'Ambrogio zum König von Italien gekrönt wurde, erkannte außerdem die Macht an.

In der ersten Hälfte des Jahres 1000 wurde der Erzbischof von Mailand zur mächtigsten politische Person in ganz Norditalien. Nach einer Reihe von qualvollen Politiken organisierte sich Mailand als Gemeinde (1117) und entfernte sich somit langsam von dem Erzbischof und breitete sich aus, in dem es den angrenzenden Gemeinden Krieg erklärte. Nach dem Versuch der Herrschaft von Friedrich I. von Schwaben entstand der Lombardische Städtebund, der für die Unabhängigkeit der Stadt kämpfte und diese 1176 mit dem Sieg über Barbarossa erreichte.

Ab 1200 steigerte Mailand immer mehr sein Ansehen und wurde letztendlich von der Gemeinde zur Signoria: die Mauern der Stadt wurden erweitert, es wurden neue Palazzi gebaut und die Straßen wurden gepflastert. Der Aufstieg zur Machte der Visconti (1300), Herrscher von Bergamo, Cremona, Piacenza, Brescia und Parma, setzte den Anfang einer lange Zeit des Glanzes und des Wohlstandes. Es wurden monumentale Gebäude gebaut, unter anderem der Dom (1386), der schnell zum Wahrzeichen von Mailand wurde. Den Visconti folgten die Sforza, die den Frieden, nach vielen Jahren des Kampfes gegen Venedig und Florenz, brachten. Unter dem Herzogtum der Sforza, entwickelte Mailand Wissenschaften, Künste und Literatur: an den Hof von Ludovico "il Moro" wurden Leonardo da Vinci und Bramante gerufen.

Im Jahre 1535 mit Karl V. beginnt eine lange Periode, von fast zwei Jahrhunderten, von spansicher Herrschaft, die von Alessandro Manzoni in dem Werk "I Promessi Sposi" (Die Verlobten) erzählt wird.
Am Anfang des 18. Jahrhunderts kamen die Österreicher nach Mailand: unter der österreichischen Herrschaft erfährt Mailand einen tiefen kulturellen Anstoß. Es werden das Teatro La Scala, in der Giuseppe Verdi debütierte, viele Palazzi im neoklassizistischen Stil und der Arco della Pace erbaut. 1859 wurden die Österreicher aus Mailand vertrieben, die Stadt wird an das Königreich Piemont angeschlossen, das 1861 zum Königreich Italien wird. Mailand wurde sofort zur wirtschaftlichen und kulturellen Hauptstadt auserwählt, was sie auch noch heute ist.

Autor:Nozio



Fügen Sie das zu Ihren hinzu oder




Reiseführer herunterladen Mailand:
PDF zu drucken und binden

Wählen Sie ein Reiseziel aus in Mailand

Wählen Sie Ihr Ziel



  •  



 

Hotelsuche in

Wann? (fakultativ)