
Ferrara Ferrara Und Das Po Delta, Italien
Dieser Rundgang begleitet Sie bei der Entdeckung von Ferrara, eine Stadt, die reich ist an Kunst und Geschichte und an charakteristischen Landschaften des Podeltas, wo der größte Fluss Italiens in das Adriatische Meer fließt und so eine einzigartige Umgebung aus Wäldern und Lagunen entstehen lässt.
Der Rundgang kann in zwei oder mehreren Tagen durchgeführt werden, es lohnt sich zu übernachten, um diese Zone ganz in Ruhe erkunden zu können. Sie können aus einer Auswahl aus Hotels in Ferrara wählen, um einen entspannenden und charmanten Aufenthalt zu genießen. Wer eine andere Art der Unterkunft bevorzugt, kann aus einer breiten Auswahl von einladenden Bed & Breakfasts in Ferrara oder eins der zahlreichen Agritourismen in Ferrara und am Podelta wählen.
FERRARA
Ferrara, wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt und wird Sie mit ihrem besonderem Zauber beeindrucken, der Zauber einer Stadt, die zwischen dem Mittelalter und dem Rinascimento stehen geblieben ist. Wir empfehlen Ihnen die Stadt mit dem Fahrrad zu erkunden, das Fortbewegungsmittel, das von 90% seiner Bewohner benutzt wird. Im Altertum war es die Hauptstadt des reichen Herzogtums von Este, so bezeichnet auch heute noch das Wort "estense" die Bewohner von Ferrara. Das Herz der Stadt ist die mittelalterliche Piazza auf der sich die Kathedrale befindet.
Die Kathedrale, wurde im 12. Jahrhundert angefangen, sie ist eine harmoische Mischung aus verschiedenen Stilen. Die Fassade, mit drei Giebeln, ist im unteren Teil im romanischen Stil, während der obere Teil ein wunderbares Beispiel für die Gotik ist, verschönert mit einer grandiosen Abbildung des "Jüngsten Gerichts", die in der Mitte eingemeißelt ist. Die Südseite ist charakterisiert durch einen Bogengang mit antiken mittelalterlichen Läden. Im Inneren, das im 17. Jahrhundert erneuert wurde, kann man exquisite Kunstwerke bewundern wie: auf dem Altar neben dem rechten Querschiff das "Martyrium vom Hl. Lorenz" von Guercino; in der Apsis das "Jüngste Gericht" von Bastianino.
Schloss Estense wurde im 14. Jahrhundert erbaut zur Verteidigung der Familie Este gegen die Volksrevolten. Im 16. Jahrhundert wurde es offizielle Residenz der Herzöge, wurde komplett neu gestaltet und wurde somit zu einer der am meist bewunderten Herrscherresidenzen der Epoche. Im Inneren befinden sich Fresken aus dem 15. Jahrhundert, es kann ganz besucht werden; besonders zu erwähnen ist der "Orangengarten".
Die Vergrößerung Erculea: 1492 befahl Herzog Ercole I. von Este die Ausdehnung der Stadt in Richtung Norden mit einem avantgardistischen Projekt. In dem neuen Viertel, das aus breiten und geraden Straßen besteht, kann man elegante Gebäude, wie den Palazzo dei Diamanti und die bekannte Piazza Ariostea bewundern.
Palazzo dei Diamanti kam zu seinem Namen aufgrund der wunderschönen Fassade in Bossenstil, die an die Form von Diamanten erinnert. Sein aktuelles Aussehen geht auf das Ende des 16. Jahrhunderts zurück, als es von Cesare Este als Residenz ausgewählt wurde. Im Inneren befinden sich wunderschöne dekorierte Sälen und die Nationalpinakothek mit Werken, unter anderem von Gentile da Fabriano, Ercole de' Roberti und Carpaccio. Der Palast beherbergt regelmäßig Kunstausstellungen von internationalem Niveau.
Palazzina Marfisa ist eine weitere prachtvolle Residenz der Familie Este aus dem 16. Jahrhundert. Es lohnt sich den Palazzo aufgrund seiner reichen Sammlung von Kunstobjekten und antiquarischen Einrichtungsgegenständen, die im Inneren seiner Salons ausgestellt sind, zu besichtigen.
Von Ferrara aus geht der Rundgang weiter in Richtung Osten bis nach Comacchio, Eingang des großen Regionalparks des Podeltas, eine Gebiet von 54.000 Hektar, das reich an Wäldern, Flüssen, Küstenlagunen und künstlichen Salzwasserlagunen ist. Es ist die weiteste Ausdehnung von geschützten Feuchtzonen in Italien, ein Gebiet, das reich an Natur ist und hunderte von Tier- und Pflanzenarten beherbergt. Im Park kann man unendlich viele Ausflüge zu Fuß oder mit dem Fahrrad unternehmen. Von den Häfen von Goro und Gorino fahren zahlreiche Motorboote ab, die den höchst beeindruckenden Wegen des Flusses folgen.
Comacchio
ist die faszinierendste Stadt des Podeltas. Es entstand am Anfang des Mittelalters auf dreizehn Inseln und gründete seine eigene Entwicklung auf das Wasser. Heute ist sie eine Stadt mit intakten, einzigartigen architektonischen Eigenschaften, mit Kanälen, Palazzi aus dem 17. Jahrhundert, niedrigen und bunten Häusern und berühmten monumentalen Brücken.
Das Dorf liegt am Valli di Comacchio, einer Salzwasserlagune, die 13.000 Hektar groß ist, wo der Adler und die Vogelmyriaden regieren. Man kann die Insel zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, oder mit einem der bequemen Motorschiffe. In dem Ort Casone Foce befindet sich das Museo delle Valli, ein Weg auf den Dämmen und längs der inneren Kanäle der Valli, der die antike Beziehung zwischen der Kultur und der Natur in diesem beeidunruckendem Gebiet darstellt.
Die Abtei von Pomposa
ist eine Benediktinerabtei, die am Rand des Waldes von Mesola liegt. Die Abtei ist aus dem 6. Jahrhundert und war ein großes Kultur- und Gebetszentrum. Im Inneren der Kirche befinden sich Säulen mit byzantinischen Kapitellen. Bekannt ist auch der romanische Glockenturm der über 50 Meter hoch ist.
Der Wald von Mesola
ist das was heute von einem breiten Waldgebiet übrig geblieben ist, das vor 1000 Jahren entstanden ist. Der Wald ist ein Integralreservat, in dem sich verschiedene Landschaften befinden, unter anderem Zonen mit einer sumpfigen Vegetation und Fauna. Auf keinem Fall dürfen Sie sich an der südlichen Grenze des Waldes das Gebiet, das "Taglio della Falce" genannt wird, entgehen lassen, von dort aus haben Sie eine wirklich beeindruckende Sicht. Der Wald kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad von März bis Oktober besucht werden: dienstags, freitags, samstags und feiertags. Fahrradverleih am Eingang des Waldes.
Bilder: © APT Servizi, Regione Emilia Romagna
Autor:Nozio




Wählen Sie Ihr Ziel 