Besuchen Bologna: San Petronio, San Pietro, Santa Maria dei Servi


Reiseführer von Bologna, Italien


Autor: foffo





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Bologna Kirchen, Italien

San Petronio
Die Basilika San Petronio, die dem heiligen Schutzpatron der Stadt gewidmet ist, ist die größte und wichtigste Kirche in Bologna. Der Bau begann 1390 und wurde bis ins 17. Jahrhundert fortgeführt, als das Dach und die Apsis fertig gestellt wurden. Die Fassade wurde nicht beendet. Auf dem Hauptportal kann man die Geschichten des Alten und des Neuen Testaments bewundern, die von Jacopo della Quercia zwischen 1425 und 1438 dort eingemeißelt wurden. Das Innere, feierlich und majestätisch, ist in drei Schiffe aufgeteilt, die von zehn Säulen getragen werden. In den Seitenschiffen befinden sich 22 Kapellen. In einer befindet sich eine Orgel, die immer noch funktioniert, sie wurde um 1470 gebaut: es ist die älteste Orgel der Welt, die noch in Gebrauch ist.

San Pietro

Ist die Kathedrale der Stadt. Sie ist im 10. Jahrhundert entstanden, wurde aber nach einem wilden Brand 1141 wider aufgebaut. Die römisch-gotische Originalanlage erfuhr vom 17. bis zum 18. Jahrhundert eine tiefe Veränderung, die ihr das gegenwärtige barocke Aussehen verliehen hat. Im Inneren befinden sich viele interessante Kunstwerke, wie die Verkündung Mariä von Lodovico Carracci (1619) auf dem Hauptaltar und die Fresken des Presbyteriums und der Apsis. Sehenswert ist auch die Schatzkammer der Kathedrale, eine große Sammlung von Kirchengeräten und heiligen Objekten von großem künstlerischem Wert, die aus dem 15. bis zum 20. Jahrhundert kommen.

Santo Stefano

Piazza S. Stefano ist das antike Herz von Bologna. Auf dieser bezaubernden dreieckigen Piazza befindet sich der heiligste Ort Bolognas, der Komplex der sieben Kirchen. Diese sieben Kirchen (in Wirklichkeit sind es nur vier) sind aus der Zeit des 10.-13. Jahrhundert und bilden eine symbolische Rekonstruktion der Orte der Passion Christi. Die Kirche des Kruzifixes (rechts) beherbergt eine Krypta von 1019 und wertvolle Kunstwerke, die Kirche Calvario (in der Mitte) ist eine Reproduktion des Grabes von Christi und beherbergt die Reliquien von San Petronio, dem Patron von Bologna; die Kirche der Santi Vitale und Agricola (links) ist die älteste und überrascht durch ihre Einfachheit, in ihr befinden sich die Sarkophage der zwei Märtyrer von Bologna und die Reste der vorherigen byzantinischen Konstruktion. Nicht entgehen lassen sollten Sie sich den romanischen Kreuzgang mit doppelter Loggia, eine der großartigsten romanischen Kreationen in der Emilia Romagna.

San Francesco

Die Kirche wurde im 13. Jahrhundert erbaut, es ist das erste Beispiel in Italien des gotischen Stils mit französischem Einfluss. Außen befindet sich der Teil, der am meisten überrascht, der Teil der Apsis mit den berühmten Strebebögen und den zwei eleganten gotischen Glockentürmen. Am Fuß der Apsis liegen die monumentalen Gräber aus dem 13, Jahrhundert. Im grandiosen Inneren sticht das wunderbare Altarbild aus Marmor des Hochaltars hervor. An den Wänden wechseln sich verschiedene Grabmonumente ab, unter anderem befindet sich hier das Grab von Papst Alexander V.

San Domenico

Die Kirche, die nach dem Tod des Heiligen 1221 gebaut wurde, steht auf einer der schönsten Piazzen von Bologna. Das Äußere ist einfach gehalten, das Innere jedoch ist reich an hervorragenden Kunstwerken, wie Gemälde von Guercino, Luca Cambiaso, Lodovico Carracci und Giunta Pisano. Die Hauptattraktion ist die Kapelle von S.Domenico: sie ist reich an Fresken und in ihr befindet sich ein Marmorsarkophag mit den Überresten des Heiligen. Dieser Sarkophag wird als eine der wichtigsten Skulpturen der italienischen Kunst angesehen, er wurde von bekannten Künstlern wie Nicolò Pisano und Michelangelo gefertigt. Auch dürfen Sie sich nicht den Holzchor des Fra' Damiano aus Bergamo (1528-51) entgehen lassen, den die Zeitgenossen als achtes Weltwunder bezeichnen!

Santa Maria dei Servi

Dieser wunderschönen Gotikkirche, erbaut zwischen 1386 und 1437, geht ein viereckiger luftiger Laubengang voran. Das Innere, das eine gotische Linie hat, ist in drei Schiffe aufgeteilt. Hier kann man zahlreiche Kunstwerke bewundern, wie die Jungfrau auf dem Thron von Cimabue (13. Jhd.), das Altarbild aus Marmor des Hochaltars (1558-61), die Fresken aus dem 14. Jahrhundert von Vitale von Bologna und die wertvollen Gemälde der Bologner Schule aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert.

San Giacomo Maggiore

Im Herzen der Universitätszone liegt diese Kirche, die zwischen 1267 und 1315 von den Eremitenmöchen von S. Agostino gebaut und am Ende des 15. Jahrhunderts restrukturiert wurde. Das Innere des einzigen Schiffs beherbergt viele bemerkenswerte Kunstschätze. Das am meisten bewunderte Werk ist die Kapelle Bentivoglio, eine der größten Kreationen des frühen bolognesischen Rinascimento. Läuft man durch den Bogengang, der an der Kirche entlangläuft, kommt man zum Eingang des Oratorium von Santa Cecilia, einer alten Kirche, in der sich der wichtigste Malereizyklus des bolognesischen Rinascimento befindet, der von dem besten Meistern am Anfang des 16. Jahrhunderts ausgeführt wurde.

San Michele in Bosco

Dieser imposante Architekturkomplex liegt auf einem der panoramischsten Punkte von Bologna. Von dem Platz der Kirche hat man eine wunderbare Sicht auf die Stadt und die Ebene. Die Kirche wurde im Mittelalter erbaut, aber wurde vom 15. bis zum 16. Jahrhundert von den olivetanischen Mönchen in ihre aktuelle Form umgebaut. Die Fassade im Stil des Rinascimento ist verschönert mit einem schönen Portal aus Marmor von Baldassarre Peruzzi (1522). Das Innere besteht aus zwei Geschossen und ist mit wertvollen Gemälden und Skulpturen aus dem 16. und 17. Jahrhundert dekoriert. Einer der beeindruckendsten Teile ist der achteckige Kreuzgang, vom Ende des 16. Jahrhunderts, der mit bekannten Malereien der Schule der Carracci dekoriert ist.

Autor:Nozio



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